Die Brezel

 

Habt ihr euch schon mal Gedanken gemacht wie eine Brezel entsteht und wo Sie herkommt?

 

Die Brezel

Die Brezel war ursprünglich ein Festgebäck.Ein Mönch aus einer Klosterbäckerei bekam den Auftrag ein Festgebäck zu erstellen, das jedoch sättigte aber nicht so gut schmeckte. Der Mönch fertigte es mit Weizenmehl und Wasser ohne Salz. Eines Tages beobachtet er seine Mitbrüder beim Gang zu den Gebetstunden, wie sie mit gesenkten Köpfen und überkreuzten Armen da standen. Deshalb formte er den Festteig zu einem Strang und überkreuzte diesen. Ein passender Name wurde gleich gefunden, da in Klöstern im Mittelalter nur Lateinisch gesprochen und gebetet wurde nannten die Mönche dieses Festgebäck "bracchium" übersetzt bedeutete das überkreuze Arme.

Später,als man dem Teig,aus Weizenmehl und Wasser, Salz und etwas Schmalz zumischte,entstand das Gebäck,das nicht nur in Fastenzeiten beliebt war. Als die "Weiße Brezel" zum ersten Mal in München in mit Wasser verdünnte Lauge getaucht wurde, waren alle von der dunkelbraunen Gebäckkruste und von dem besonderen Geschmack begeistert. Die Brezel ist das Berufssymbol der Bäckerei und steht im Mittelpunkt des Deutschen Bäckerwappens.

 

Gedicht "Der Uracher Brezelbäck"
 

Es war einmal ein Brezel Beck
dem sprach der Graf das Leben weg
doch weil er guten Leumunds war
bot ihm der Graf ein' Rettung dar:
Back ein Brot lieber Freund
durch das die Sonne dreimal scheint
dann wirst du diesmal nicht gehängt
das Leben sei Dir frei geschenkt"
Der schlaue Beck bedachte sehr
drei Tage braucht' er und nicht mehr
dann brachte er mit sicherem Schritt
dem Grafen eine Brezel mit.
Er hielt sie ihm vors Auge hin
die Sonne dreimal dadurch schien
der Graf, er lächelte darauf
und aß die ganze Brezel auf.
Drum kauf' dir Brezeln liebes Kind
weil die so sehr historisch sind!